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Berger Blanc Suisse vom Lausitzer Seenland
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Tipps zum Welpenkauf

Tierkinder sind niedlich - keine Frage. Und Zeitungen und Internet sind voll von Tieranzeigen. Aber ein Tier ist eben keine "Sache", die man im Supermarkt, aus dem Kofferraum oder aus "Mitleid" kauft!

Der Kaufpreis eines Welpen ist die geringste Ausgabe, die Sie im Laufe eines Hundelebens haben werden.

Ich möchte hier einige Tipps geben, worauf Sie beim Kauf eines Welpen achten sollten, um später nicht böse zu "erwachen".

1. Vorsicht bei Anzeigen, bei denen mehrere Rassen angeboten werden!

Hier handelt es sich oft um Hundehändler oder Massenzüchter, bei denen die Mütter und Welpen unter katastrophalen Umständen leben - von liebevoller Aufzucht und Sozialisierung keine Spur! Oft sind auch die Ahnentafeln gefälscht, die Herkunft der Tiere fraglich.

2. Informieren Sie sich so gut es geht über die von Ihnen auserkorene Rasse!

Zeitschriften, Internet und andere Medien lassen sich gut über verschiedene Rassen "ausquetschen" und helfen Ihnen dabei, die richtige Rasse für Ihre Familie und Lebensumstände zu finden. Scheuen Sie sich nicht, Züchter oder Hundebesitzer verschiedener Rassen anzusprechen! Hier wird Ihnen sicherlich gern Auskunft gegeben. Kleiner Tipp: Besuchen Sie Züchter, die zu diesem Zeitpunkt keine Welpen haben, das bewahrt vor "Spontan-Käufen".

3. Keine Scheu - stellen Sie dem Züchter möglichst viele Fragen!

Hinfahren, aussuchen, bezahlen, heimwärts? Einen Fernseher oder ein Auto würden Sie SO auch nicht kaufen! Hier lohnt sich der Vergleich! Wenn ein Züchter ihre Fragen als nervig oder störend empfindet, diese nur knapp oder garnicht beantwortet, dann sollten Sie schnell das Weite suchen! UND: Auch ein Züchter wird Ihnen viele Fragen stellen. Tut er das nicht, geht es hier nur darum, Geld zu verdienen. Stellen Sie auch Fragen zum Futter und Fütterungsgewohnheiten. Ein guter Züchter wird Ihnen beim Welpenkauf Futter für die nächsten Tage mitgeben, Ihnen eine Futterempfehlung geben und hilfreich bei einer eventuellen Futterumstellung sein.

4. Verlassen Sie sich auf Ihren ersten Eindruck, auf Ihr Gefühl!

Stellen Sie sich bei der Heimfahrt nach dem ersten Besuch die Frage: War die Freundlichkeit echt? Waren wir willkommen oder wurden wir "an der Pforte" abgefertigt? Ein Züchter sollte auch nach der Abgabe der Welpen für Fragen jederzeit helfend zur Seite stehen - hatten Sie das Gefühl, dass das hier der Fall sein würde?

5. Interessieren Sie sich unbedingt für die Elterntiere!

In den meisten Fällen ist der Vater der Welpen nicht beim Züchter, die Mutter muss aber bei ihrem Wurf und zu besichtigen sein. Seriöse Züchter zeigen Ihnen unaufgefordert Bilder, Daten und Untersuchungsergebnisse des Rüden. Gegebenenfalls können Sie sich auch mit dem Rüdenbesitzer in Verbindung setzen.

6. Vorsicht, wenn Ihnen nicht der ganze Wurf gezeigt wird!

Denn hier sind Sie wahrscheinlich bei einem Hundehändler gelandet. Ein Züchter wird Ihnen immer den ganzen Wurf zeigen, es sei denn, die anderen Welpen sind schon verkauft oder es handelt sich um einen Einzelwelpen.

7. Sehen Sie sich genau an, wo und wie die Welpen aufgezogen werden!

Sauberkeit und Unfallfreiheit sind hier oberstes Gebot. Lassen Sie sich zeigen oder erkundigen Sie sich, wo die Welpen in den verschiedenen Altersphasen untergebracht sind. Haben sie genügend Kontakt zum Züchter oder "vegetieren" sie am anderen Ende des Grundstücks?

8. Die Prägephase

Sind die Welpen nur sich selbst und der Mutter überlassen? Gewöhnt der Züchter seine Welpen an fremde Geräusche, Menschen,Tiere und das Autofahren?  Lernen die Kleinen auch mal mehr als nur ihren Zwinger kennen? Im Garten auf dem Rasen toben ist doch das Schönste für solch eine Rasselbande!

9. Lassen Sie sich unbedingt ALLE Unterlagen zu den Elterntieren zeigen!

"Die Hunde sind gesund - alles untersucht!" Geben Sie sich damit zufrieden? Je nach Rasse sind verschiedene Untersuchungen bei den Elterntieren nötig. Die Bescheinigung über die "Zuchttauglichkeit" ist keine Garantie, dass auch die hierfür erforderlichen Untersuchungen gemacht wurden! Lassen Sie sich also die vom Tierarzt ausgewerteten Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, das bewahrt meist vor bösen Überraschungen.

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